... und grauer Wolf

Ort:
Markt Ulmenau, Junkergut Weißenstein

Dramatis Personae:

 

Markt Ulmenau, Nächtens 22.-23. Peraine 1044 BF

Der Tempel des Ewigen Eises des Alten vom Berg lag direkt gegenüber des ´Schwarzen Einhorns´ am großen Marktplatz Ulmenaus. Der kleine Tempel war wuchtig und aus Holz errichtet gewesen. Ihn umgab ein kleiner Hain aus Firunsföhren und Ifirnsfichten und durch die Fenster glomm schwaches Licht. Alwen, die den Hochgeweihten gut kannte, war sehr optimistisch Grimmbart noch zu so später Stunde in seinem Tempel anzutreffen.

Das Innere des Gotteshauses war Firun-typisch einfach gehalten und über und über mit Jagdtrophäen verziert, die im flackernden Schein der kleinen Feuerschalen gespenstische Schatten warfen. Besonders imposant war der große, auf seinen Hinterbeinen stehende, die Pranken hebende und seine Zähne fletschende Bär als Altarfigur, der überraschend lebendig wirkte und unvorbereiteten Geistern wohl den einen oder anderen Schreck einjagen konnte.

Tatsächlich erschrak der Rechklammer im ersten Moment vor der Bärenfigur. Einem Bären war er bisher noch nicht begegnet. Im Isenhag hielten sich die Bären eher im Hochgebirge der Ingrakuppen auf. Daithi hielt danach in einem respektvollen Abstand zur Altarfigur.

Der Tempelraum war leer, aber aus einem Nebenraum war Rumpeln zu vernehmen, welches die drei Ankömmlinge dazu verleitete dort nachzusehen.

Tatsächlich fanden sie einen großgewachsenen Mann, der einen imposanten Mantel aus Bärenfell über die Schultern trug, ihnen aber den Rücken zuwandte. Auf dem Tisch vor ihm lag ein Beutetier, das er gerade dabei war aufzubrechen. “Der Weiße Jäger mit dir, Schwester Alwen”, grüßte er nach vorne, ohne sich zu ihnen umzuwenden. So war der breite Rücken, bedeckt vom Fell eines Braunbären und der schlohweiße Haarschopf das einzige, das Daithi und Boronmin in diesem Moment vom Hochgeweihten vernehmen konnten.

“Und seine milde Tochter mit Euch, Hochwürden”, erwiderte die Ifirnsdienerin den Gruß. “Wir kommen mit einer Bitte um Eure Hilfe.”

“Mmmmh”, brummte der Firungeweihte, wandte sich jedoch nicht um. Stattdessen vernahmen die Anwesenden ein seltsames Knacken, das Alwen ganz gut kannte. “Natürlich tut Ihr das.” Wieder werkte der Mann an der Jagdbeute vor ihm. “Deine beiden Begleiter … sie sind nicht von hier? Ich kenne sie nicht.”

“Hchm”, der Bardenschüler räusperte sich etwas verlegen. “Wir stammen aus den Nordmarken, Hochwürden. Mein Name ist Daithi und …” Er stupste den Pagen an.

Boronmin bestaunte die Bärenfigur mit einer Mischung aus Grusel und Faszination, ebenso wie er die Rückseite des weißhaarigen Geweihten mit großen, aufmerksamen Augen musterte. Als er plötzlich zum Sprechen aufgefordert wurde, schreckte er ein wenig auf. "Ähm, ich bin Boronmin von Henjasburg, Page des Ritters Hardomar von Hadingen!", ratterte er herunter und verbeugte sich artig. "Firun zum Gruße!" Für einen Moment zögerte er, unsicher, ob er schon weitersprechen sollte. Doch brannten ihm das Anliegen und dessen Dringlichkeit so auf der Seele, dass es gleich aufgeregt aus ihm heraussprudelte: "Unsere Freundin wurde in Dûrenbrück von der 'Schwarzen Henya' entführt! Da ist ein tobrischer Magier dabei, der hat das Schwert vom Weydensteyn genommen! Und die wollen der 'Blauen Maid' etwas antun!" Der Junge stoppte und biss sich auf die Unterlippe; er hatte das Gefühl, zu schnell zu viel herausposaunt zu haben. Vielleicht hätte er zunächst den Erwachsenen das Reden überlassen sollen? "Zumindest glauben wir das", fügte er verlegen hinzu.

Daithi schaute den Pagen erstaunt an. Er hatte nicht erwartet, dass er dem Firun-Geweihten bereits die ganze Geschichte erzählte. Der Bardenschüler wollte ihn nur aufgefordert haben, seinen Namen zu nennen. Daithi wollte erst höflich abwarten, bis Grimmbart seine Sache verrichtet hatte. Immerhin war die Aufmerksamkeit des Geweihten ja noch auf das erlegte Tier gerichtet. Doch vermutlich änderte sich das nun. Zumindest hoffte er das. Daher bestätigte der Isenhager die Aussagen Boronmins: “Das stimmt. Wir nehmen an, dass die 'Schwarze Henya' unser Freundin, die Ritterin Silvagild, im Hohenforst gefangen hält. Sie könnte ein Schlüssel, ein Zugang zu Loreleï sein, weil sie selbst verwandt ist mit den Nymphen.”

Nun wandte sich der Geweihte zu seinen Gästen um. Sein Gesicht war alt, aber die braunen Augen sehr wach und voller Leben - auch die gerade Haltung und das dichte weiße Bart- und Haupthaar machten sehr deutlich, dass Grimmbart sein Alter außerordentlich gut wegzustecken vermochte. Der Hochgeweihte des Firuntempels trug eine lederne Schürze, die im fahlen Licht der Fackeln feucht zu glänzen schien.

“Hm”, kommentierte er den aufgeregten Bericht der beiden jungen Männer und sah dann hinüber zu Alwen, die ihm bestätigend zunickte. “Wenn das stimmt, ist die Gefahr größer als ihr annehmt und geht weit über das Schicksal eurer Freundin und der Nymphe hinaus.” Grimmbart wischte sich seine Hände in die Schürze und legte diese dann ab. Er schien eine Vermutung zu haben. “Was wisst ihr denn über diesen Magier?”

Der Bardenschüler war beeindruckt von dem Erscheinungsbild und dem Antlitz des Geweihten. Das was er sagte, beunruhigte ihn. Daithi versuchte eine Antwort: “Leider wissen wir nicht viel. Er hat mit seinem Magierstab vom Weydensteyn hinab ins Dorf geleuchtet, als dort als Ablenkung ein Überfall in den frühen Stunden des Tages stattfand. Oben am Turm fanden wir elfische Glyphen, mit denen er sich vermutlich Zugang in das Innere des Gemäuers verschafft hat. Wir gehen davon aus, dass er wie Henya aus Tobrien kommt. Das ist wohl alles. Oder habe ich noch etwas übersehen, Boronmin?” Er vertraute auf den scharfen Kombinationssinn des 'Meisterermittlers'.

Boronmin atmete erleichtert auf, da ihn offenbar weder der Firungeweihte noch die anderen Erwachsenen ob seiner Redseligkeit tadelten. "Ähm, der Magier hatte wohl einen Kumpanen, so einen kleinen Rothaarigen. Die beiden nannten sich... ähm, Gerin und Harmwulf." Auf der Suche nach Bestätigung schaute Boronmin zu Daithi - der ihm bestätigend zunickte - dann riss er, als ihm noch etwas einfiel, aufgeregt die Augen auf. "Ach so, ja, dieser Magier hat wohl einen Weg gefunden, Leute zu... ähm, kontrollieren", begann er und wedelte zur Unterstreichung mit beiden Händen. "Unsere Freundin musste anscheinend gegen ihren Willen in diesen Überfall reiten! Also, zumindest ihr Körper", mit leicht gerunzelter Stirn überlegte er, wie er dem Geweihten verständlich machen konnte, dass Silvagild trotz allem unschuldig war. "Wir wissen einfach, dass sie sowas nie tun würde! Und mein Schwertvater hat gesagt, dass sie in seiner Vision andere Augen hatte... und auch anders gekämpft hat als sonst." Er blickte wieder zu Daithi, ob dieser das besser beschreiben oder noch etwas hinzufügen konnte.

Daithi hob die Augenbrauen. Tatsächlich hatte der kleine Boronmin noch zwei wichtige Details aufgezeigt, die Daithi in seiner Flüchtigkeit unterschlagen hatte: die Namen und der Beherrschungszauber. Beides war wichtig, um einschätzen zu können, mit wem sie zu tun hatten. Lobend klopfte er dem Pagen auf die Schulter und nickte ihm dankend zu. Glücklich über das Lob strahlte Boronmin zurück.

Der Geweihte strich sich durch den Bart und wandte sich dann an Alwen. “Vor etwas mehr als einem Götterlauf habe ich einer Fremden dabei geholfen einem … Traum … nachzufolgen. Sie suchte ein altes Artefakt.” Grimmbart räusperte sich. “Eine Suche, die sie zur Nymphe des Weißensees geführt hatte … und dann weiter zum Rajoksbau. Ich weiß aus Wargentrutz, dass ihre Suche schlussendlich erfolgreich war, das Artefakt aber kraftlos war. Es wurde dem Rahjatempel zur Verwahrung übergeben.”

“Ein Artefakt?”, fragte Alwen nach.

“Ja, erst vor wenigen Tagen habe ich von einem aufgebrachten Pilger erfahren, dass es geraubt wurde und die Geschichte, die gerade erzählt wurde, lässt mich mutmaßen, dass das Auftauchen des Magiers und die Bedrohung der Nymphe damit zusammenhängen.”

“Wie wirkt es?”, hakte die Ifirngeweihte neugierig nach.

“Ich weiß es nicht, aber es soll hochelfischen Ursprungs sein. Der Teil eines Schlüssels, meinte die Fremde damals und das macht mir Sorgen”, der Firungeweihte strich sich die Jagdkleidung zurecht. “Diese Ritterin, eure Freundin, wie passt sie in dieses Bild? Du …”, wandte er sich an Daithi, “... meintest sie sei ein Feenblut?”

“Mmh”, versuchte der Isenhager eine Antwort. Er hatte sein Wissen ja nur aus zweiter Hand. “Ritter Hardomar sprach von Dryaden. In den Epen werden sie besungen als Baumwesen.” Er blickte den Firungeweihten forschend an. “Könnte Silvagild mit ihrem Feenblut in dem Artefakt die Kraft auslösen, die es bisher nicht gezeigt hatte? Loreleï sprach elfisch. Sind die Feen, Nymphen und Dryaden verwandt mit den Hochelfen?”

“Das ist schwer zu sagen”, antwortete Alwen auf diese Frage. “Ich denke nicht, dass sie die Möglichkeit hätte ein hochelfisches Artefakt wieder … zum Leben zu erwecken. Dazu müssten wir auch mehr über dieses Artefakt wissen.” Sie nahm den alten Geweihten ins Auge. “Was wisst Ihr denn über diesen Traum, den die Fremde verfolgte?”

Wieder strich sich der alte Mann durch seinen kräftigen weißen Bart. “Sie sollte das Kleinod bringen, welches die blaue Maid unter dem Weißen Stein behütet. Ein Stein … Artefakt, das zu einem Zepter gehörte, wenn ich mich recht entsinne.”

“Wem bringen?”, folgte die Nachfrage auf dem Fuß.

“Prinzessin Vernossiel”, antworte der Firungeweihte daraufhin und machte dabei ein etwas unglückliches Gesicht - soweit man diesen Umstand beurteilen konnte.

“Eine Sagenfigur, Hochwürden.”

“Ja, das musst du mir nicht sagen”, entgegnete Grimmbart ihr harsch. “Aber im Endeffekt fand der Stein seinen Weg in den Rahjatempel, wo er bei der Statue der Liebenden verwahrt wurde.”

“Der Stein ist das Artefakt, das aus dem Rahjatempel entwendet wurde?”, dachte Daithi laut. “Und Prinzessin Vernossiel wünschte es zu haben? Kann es denn sein, dass das Geschenk der Liebholden an Alari und Perdan durch dieses Artefakt wieder aufgebrochen werden könnte, sodass Vernossiel doch noch an ihr Ziel gelangen könnte, die beiden auseinander zu bringen?” Manchmal war der Bardenschüler so sehr in die Balladen und Legenden vertieft, dass es ihm schwerfiel zwischen Erzählung und Wirklichkeit zu trennen.

“Wer weiß”, mutmaßte Alwen. “Aber ich denke nicht, dass der Magier für eine … nun … Sagengestalt arbeitet.”

“Meint Ihr, der Magier habe die Gestalt der Hochelfin nur vorgetäuscht? … in einer Art Illusion?” Ein wenig schien bei Daithi doch noch hängen geblieben zu sein aus seiner Zeit in Donnerbach.

“Das ist möglich”, spekulierte die Geweihte weiter. “Vielleicht wird sich das Bild klären, wenn wir ihn von seinem Vorhaben abhalten.”

Der Isenhager schaute den Firun-Geweihten mit ernsten Augen an und fragte: “Werdet Ihr uns helfen, Hochwürden, die Spuren des Magiers und der 'Schwarzen Henya' zu finden und ihr Versteck im Hohenforst aufzuspüren?”

Der Geweihte nickte wortlos.

"Danke, Hochwürden! Wir brauchen wirklich Eure Hilfe!" Boronmin nickte mehrmals bestätigend. "Wir müssen die Schurken aufspüren und besiegen, bevor sie was schlimmes tun!" Der Junge schaute eindringlich, fast flehend hoch zu den Erwachsenen um sich herum. "Und ähm, ich hatte auch mal überlegt", er biss sich zögerlich auf die Unterlippe, unsicher, ob er das Thema doch noch mal erwähnen sollte, "...ob die vielleicht auch hinter dem, ähm… Wargen hinterher sein könnten?" Fragend legte der kleine Page den Kopf schief. "Mein Schwertvater hat erzählt, dass die Frau Silvagild nicht nur ein Feenblut ist, sondern auch eine Wächterin. Also von einem anderen Feentor, bei uns zu Hause... Und der Warg ist doch auch ein Wächter..." Schüchtern brach er ab und senkte den Blick.

Daithi konnte sich ein kleines Lächeln nicht verkneipfen, sagte dann aber in ernstem Tonfall: “Wir werden den Wargen auch retten, Boronmin, sollte er denn bedroht sein.” Dabei legte er dem Pagen die rechte Hand auf die Schulter und nickte ihm bestätigend zu. Danach hob er seinen Blick zu Alwen und Grimmbart und schaute sie erwartungsvoll an.

Kurz sah der alte Firungeweihte zu Alwen, die jedoch bloß ihre Schultern hob. "Ich denke nicht, dass der Warg in Gefahr ist", versuchte er diesen Gedanken aus Boronmins Kopf zu bringen. Er war ein Wächter, das hatte der Junge gut erkannt und auch der Warg behütete den Übertritt in eine Globule. "Wie groß ist eure Gruppe?"

"Ähm, also, da sind Hochwürden Leudara und Meister Dyderich”, begann der Junge methodisch aufzuzählen, “... die sind gerade losgeritten, um Hilfe von dem Baronet zu holen, und natürlich Trudi und ihre Freundin Ilme; die zwei wollten noch mit ein paar Leuten in Ulmenau reden, dazu Ilmes Bruder Rondreich. Und wir drei", er wies auf Daithi, Alwen und sich selbst. "Die ‘blaue Maid’, aber ich glaube nicht, dass sie uns viel helfen kann…” Fragend schaute Boronmin den Firungeweihten an. “Ich glaube, vielleicht so um die zehn Leute?” Plötzlich riss der junge Page erschrocken die Augen auf. “Ähm, und dann natürlich mein Schwertvater! Der Ritter Hardomar von Hadingen…” Boronmin fühlte die Röte in seine Wangen schießen, peinlich berührt, die aus seiner Sicht allerwichtigste Person vergessen zu haben.

“Wann sollten wir aufbrechen, Hochwürden”, fragte Daithi den Geweihten, “damit wir vor dem Morgengrauen am Hohenforst sein könnten?”

“Hochwürden Leudara ist auch in der Gruppe”, Grimmbart schien verwundert, als er die Frage des Bardenschülers fürs erste umging. “Das ist interessant.”

“Inwiefern?”, hakte Alwen auf das Gesagte hin nach.

“Nun, soweit ich weiß war sie in diese Geschichte vor einem Götterlauf auch involviert gewesen.” Der Geweihte strich sich zum wiederholten Male durch den Bart und ließ seinen Blick über die Versammelten schweifen. “Ich denke nicht, dass es klug wäre in einer solch großen Gruppe die Fährte aufzunehmen. Wir wären unbeweglich und auffällig - beides keine guten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Jagd.”

“Ihr meint, wir sollten uns aufteilen?”, fragte die Ifirndienerin nach.

“Ganz recht, eine kleine Gruppe nimmt die Spur auf, der Rest hält sich bereit um ihnen dort zu begegnen, wo wir unsere Vorteile ausspielen können. Also nicht unbedingt im Forst. Die List des Jägers … so ist es ein firungefälliger Wettstreit zwischen Jäger und Gejagtem. Kommunikation wird hier wichtig sein … und die Beweglichkeit der Gruppe.”

“Wen würdet Ihr bevorzugt mitnehmen, Hochwürden?”, hakte der Isenhager nach auf das Expertenwissen des Geweihten vertrauend. Daithi verkniff sich, zu erwähnen, dass der 'Meisterermittler' Boronmin ein feines Gespür für Informationen und Wahrnehmungen hatte.

Boronmin meldete sich zaghaft zu Wort. "Und mein Schwertvater sagt, es sollte am besten auch morgen jemand, der kämpfen kann, bei der 'blauen Maid' bleiben. Falls die Schurken an uns vorbei zu ihr gelangen."

"Ich werde Hochwürden Leudara und dem Baronet eine Nachricht übermitteln lassen", meinte Grimmbart auf die Worte des Pagen hin. "Ilme wird sie ihnen übergeben, denn wir vier werden morgen früh nicht mehr in Ulmenau weilen", beantwortete er auch die Frage Daithis. "Wir nehmen auch Helchtruda mit uns. Wir brauchen eine waldkundige Botin." Der Firungeweihte wusste um die Möglichkeiten, die Hexen mit sich bringen konnten - vor allem was die Fortbewegung durch die Luft betraf.

"Ja, Trudi kennt sich wirklich sehr gut im Wald aus!" bekräftigte Boronmin mit bewundernd strahlenden Augen. "Und sie kennt alle Geschichten, die es gibt."

Ja, die kannte sie, dachte Daithi und musste sich erneut ein Lächeln verkneifen. Bei diesem Gedanken nickte er. Dann schaute er in die Runde und hoffte, dass sein Nicken als Zustimmung zu Hochwürden Grimmbarts Ausführung gedeutet wurde. “Das heißt, wir brechen dann sofort auf?”

“Erst die Nachricht, dann brechen wir auf …”, er maß die beiden Jüngsten mit einem Blick, “... ist das ein Problem?”

"Nein, kein Problem!" erklärte Boronmin pflichtbewusst, obwohl er insgeheim schon ein wenig die Müdigkeit spürte. "Ich bin bereit!"

“Nein, das ist selbstverständlich in Ordnung, Hochwürden”, erwiderte Daithi. Er spürte schon die Strapazen des Tages in seinen Knochen. Andererseits war er auch aufgeputscht durch das Adrenalin der 'Jagd' und der Aufregung sowie der Sorge um Silvagild. Der Isenhager nickte um zu signalisieren, dass sie es so machen würden, wie Grimmbart es vorsah.