| Titel: | Junker von Wîtquell |
| Lehen: | Junkergut Wîtquell |
| Kurzprofil: | *1007 BF, 185 Halbfinger groß, kräftig, rotbraunes Haar, braune Augen; erfahrener Ritter, kompetenter Anführer, unerfahrener Verwalter |
| Verwendung: | Folgt |

WICHTIGE DATEN
• Tsatag
7. Hesinde 1003 BF
• Traviatag
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• Borontag
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FAMILIENBANDE
• Eltern
Folgt
• Geschwister
Keine
• Ehegatte
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• Kinder
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• Hauszugehörigkeit
Familie Feyring von Wîtquell, alter Schwertadel Mittenberge, belehnt seit der Ankunft Olats. Neunhild, Baronin von Böckelsdorf, obwohl kürzlich verstorben, war die Tante des Ritters Anfortas.
• Herausragende Ahnen:
Anfortas Albenfreund (erster Herr der Peißener Lande)
AUSSEHEN & AUFTRETEN
• Beschreibung
Der Junker von Wîtquell misst 1,85 Schritt, ist kräftig gebaut und hat breite Schultern. Sein Gesicht weist edle Züge, braune Augen und einen ansehnlichen hellbraunen Spitzbart auf. Er hat einen wachen Blick, trägt oft ein herausforderndes Lä#cheln zur Schau und seine welligen, braunen Haare offen. Wenn er gerade nicht in den Krieg reitet, kleidet sich Anfortas gern in edle Wämser aus feinst verziertem Fell und Leder sowie funktionelle, aber schöne Tuniken. Meist werden diese durch verzierte lederne Armschienen sowie passende Schwertgurte und Stiefel komplettiert. Immer gürtet er sich mit dem verzierten, alten Schwert „Vâlfirn“, welches schon über Generationen in der Familie vererbt wird.
Anfortas ist ein enthusiastischer Turnierritter, reitet seine Tralloper Riesin „Gräfin Aelfang“ gern in die Schranken und trägt die Plattenrüstung seines Vaters, die seit Generationen immer auf den Sohn angepasst wird und so weiter in der Familie bleibt.
Anfortas ist ein freundlicher, aufgeschlossener und wissbegieriger Mann, der den Verwaltungsaufgaben eines Gutsherren nicht wirklich etwas abgewinnen kann. Als Feyringer ist er einerseits stolz auf die Geschichte und den langen Stammbaums seines Geschlechts, aber auch voll Zorn auf den Verrat und Eidbruch der vorhergehenden Generationen an den Elfen des Ifirnstanns. Er erfreut sich weiterhin an der rondra- und firungefälligen Jagd, der Turney und hat in einer (seltenen) ruhigen Stunde auch ein Auge für das rahjagefällige Minnespiel.
• Stärken
Anfortas ist ehrlich, direkt und sehr vertrauenswürdig. Er glaubt an das unverbrüchliche Ehrenwort und würde niemals ein solches brechen. Er ist ein schlauer Kämpfer, der die Kunst des Krieges lernen und vielfach vertiefen konnte. Er ist oftmals tolerant gegenüber Räubern und Dieben, verfolgt aber alle Frevler, Paktierer und Schwarzpelze mit an Wahn grenzender Wut.
• Schwächen
Der Hass auf seinen Vater ob der sadistischen Behandlung seiner Mutter blendet Anfortas und lässt ihn manches Mal nicht klar entscheiden. Er ist weiterhin sprunghaft und hat Schwierigkeiten, sich dem Leben auf dem Gut anzupassen. Er vermisst das Leben des kämpfenden Ritters und ergreift jede Chance, die er bekommen kann, um zumindest eine Weile zu diesem zurückzukehren.
HINTERGRÜNDE
• Aventurische Informationen
Anfortas Feyring von Wîtquell ist der Sprössling eines alten Weidener Geschlechts: Angeblich begleiteten seine Ahnen Graf Olat den Bogner schon vor rund 1000 Jahren an den Neunaugensee und befreiten das Land von den Orks. So mag es nicht erstaunen, dass die Ritter von Wîtquell oft auch als Ritter des Hains dem Grafenhof zu Olat dienten.
Der erste dieses Hauses, Anfortas Albenfreund, soll im Jahr 61 BF ein entscheidendes Friedensabkommen mit den Elfen des Ifirnstanns vermittelt und dafür von Graf Olat das Gut am Quell des Wîtahren erhalten haben. Über Jahrhunderte lebten die Elfen und Menschen der Region in relativem Frieden; während der Ersten Weidener Unruhen jedoch brach der damalige Junker Angrimm von Wîtquell im Blutrausch den Frieden und löschte fast die ganze Elfensiedlung im nahen Ausläufer des Ifirnstanns aus, bevor er kurz darauf selbst den Tod fand. Anfortas versucht unermüdlich, den Ruf seines Geschlechts bei den Elfen wiederherzustellen und die Überlebenden zurück auf das Land der Feyringer zu holen.
Der Wîtqueller leistete seine Knappenschaft bei Ritter Leurich von Liliengrund in Tobrien ab und lernte dort im Krieg gegen Borbarad und seine ErbenBescheidenheit und Götterfurcht --- er sah Tod, Trauer und Verlust, brach jedoch nie unter der enormen Last, sondern bewahrte sich seine Lebensfreude und seine aufbauende Art.
Seine unstillbare Liebe zu den Landen am Wîtahren zogen ihn aus dem Tobrischen heimwärts, und nach Jahren des Krieges freute sich der junge Ritter, in Weiden den Namen seines Geschlechts mit Treue zum Herzogenhaus, Tapferkeit im Streite wider des Orken sowie Härte gegen Umtriebe in den eigenen Landen würdig zu wahren.lgt
• Meisterinfos
Die letzten beiden männlichen Vertreter der Feyringer waren (der Öffentlichkeit unbekannt) Mitglieder eines Kultes, eine Tatsache, die Anfortas ebenfalls verborgen geblieben ist, und sich ihm nur sehr langsam offenbart durch das Verhalten seines Vaters.
• Gottheit
Rondra und Ifirn in einer Mischung mit verschiedenen Mythen und Ritualen auelfischer Natur
BRIEFSPIEL
• Beziehungen
... in Bärwalde: gering
... in ganz Weiden: minimal
... in Tobrien: minimal
• Freunde & Verbündete:
Freundschaftliche Verbindung mit dem Haus von Feynwerth, dessen Erbin Lavinija von Feynwerth ihren Knappendienst bei Anfortas verbringt. Weiterhin werden freundschaftliche Beziehungen unterhalten zu dem alten Barin von Böckelsdorf und dem Landvogt von Mittenberge.
• Feinde & Konkurrenten:
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• Finanzkraft
Gering
• Spieler
NSC
• Zitate:
"Es gibt keine schlechten Soldaten. Es gibt nur schlechte Anführer."
- zu einem arroganten bornischen Marschall während eines Feldzuges in Tobrien
"Euer Titel gereicht euch zu keinerlei Ehre. Ihr, mein Herr, seit es der eurem Titel zu Ehre gereichen sollte."
- zu einem tobrischen Baron
"Die Herrin Rondra lehrt uns, dass es besser ist, einen Tag als Löwe zu leben als hundert Jahre als Lamm. Kommt meine Brüder und Schwestern, lasst uns der Donnerleuin Rat an diesem Tag ehren! Zum Angriff!"
- beim Kampf gegen einen versprengten Orkstamm nahe Reichsend
"... und wir verfolgten die Reste der unheiligen Horde bis an das Ende Aventuriens, erschlugen viele und trieben den Rest in die See. Kein Fuss breit Strand war zu erkennen, auf dem nicht die Leiche eines Dämonendieners lag."
- überhört am Kamin im Junkergut Wîtquell
(Beide Bilder wurden von © Philipp Wendler gezeichnet und coloriert. Vielen Dank!)