Der Tod des Finsterborners
Burg Urkenfurt, 21. Boron 1043

Die Nacht war kurz gewesen für Lyssandra. Nachdem die Leichen gewaschen und in der Perainekapelle der Burg aufgebahrt worden waren, hatte sie die Totenwache für die Nacht organisiert und selbst den ersten Teil der Totenwache übernommen.

Am Vorabend hatte Dorntrud ihrem Vater eine wärmende Suppe auf die Kammer gebracht, ihn aber schlafend vorgefunden und sich nicht getraut ihn zu wecken. Also hatte Lyssandra diese Aufgabe übernommen. Sie hatte sich an die Bettkante des 82-jährigen gesetzt und ihn sacht an der Schulter berührt. Keine Reaktion. Die Finsterbornerin hatte den Brustkorb beobachtet und erleichtert festgestellt, dass er atmete. Daraufhin hatte sie erneut versucht ihn aufzuwecken. Vergeblich. Es hatte mehrere, teils unsanfte Rüttler gebraucht, bis Theofried die Augen öffnete. Er hatte verwirrt gewirkt, hatte sich suchend umgeblickt. Dabei war Lyssandra aufgefallen, dass die linke Pupille größer war als die rechte. Sie hatte das jedoch auf die schlechten Lichtverhältnisse geschoben.

Auf Ansprache hatte der Vater kaum reagiert und auch die Frage ob er etwas essen wolle, hatte er nicht beantwortet. Stattdessen hatte er die Augen sogleich wieder geschlossen. Lyssandra hatte vermutet, dass ihn die Ereignisse des Tages doch wohl sehr ermüdet hatten und beschlossen, ihn schlafen zu lassen. Die nächtliche Erholung, so hatte sie vermutet, würde ihm guttun.

 

Nun am Morgen nach den denkwürdigen Ereignissen, klopfte sie an die Kammertür, um den Vater zu wecken.
„Guten Morgen, Vater!“, rief sie.

Als keine Antwort kam, schob sie die Türe auf. Der Vater lag genauso wie sie ihn verlassen hatte. Der Kopf ruhte auf dem Kissen, die Gesichtsfarbe wirkte blass und fahl, der Mund stand ein wenig offen. Lyssandra setzte sich auf die Bettkante und versuchte erneut mit sanfter Stimme den Vater zu wecken. Als sich auch nach mehrmaligen Versuchen keine Reaktion zeigte, schob sie die Decke zurück und legte die Hand auf seine Brust.

In dem Moment wo Lyssandra die Kühle des Körpers spürte und keine Atembewegung wahrnahm, traf sie die Erkenntnis seines Todes wie ein Schlag in die Magengrube. Der Moment dieser schmerzvollen Erkenntnis dehnte sich bis ins Unermessliche, schien kein Ende nehmen zu wollen.

Sie vermeinte sogar das Rauschen von Golgaris Schwingen zu vernehmen, bis ihr klar wurde, dass es nur das Fließgeräusch des Blutes in ihrem Kopf war. Ein Gefühl von Angst keimte auf. Die Angst, nun selbst verantwortlich zu sein für das Lehen und auch für die Aufgaben, die sie in Urkenfurt noch zu meistern hatte. Sie würde seinen weisen Rat missen. Das vor allem hinterließ ein Gefühl der Leere in ihrer Brust. Seit sie aus dem Lieblichen Feld zurückgekehrt war, hatte ihr Vater sie mehr und mehr in die Aufgaben eingearbeitet, die zum Führen des Junkergutes notwendig waren. Dabei hatte er sie stets sein Vertrauen spüren lassen. Doch wann immer sie eine Frage hatte, war er doch immer ein guter Ratgeber gewesen.

Liebevoll streichelte Lyssandra die blasse Wange ihres verstorbenen Vaters und versuchte, den leicht geöffneten Mund zu schließen. Vergeblich. Die Leichenstarre hatte bereits eingesetzt.

Gedankenverloren stand sie auf. Auf dem Gang traf sie auf Wigdis, die noch immer reichlich unglücklich wirkte. Der Tod Ingrolds war ihr sehr ans Herz gegangen. Die Finsterbornerin hatte Verständnis dafür. Sie grüßte die Magd und setzte sie vom Tod ihres Vaters in Kenntnis.

Entsetzt schlug die Blondine die Hand vor den Mund. „Bei Boron, nimmt denn das gar kein Ende?“

Lyssandra legte ihr beruhigend die rechte auf die Schulter. „Er war ein alter Mann, Wigdis. Die Ereignisse des vergangenen Tages waren offenbar zu viel für ihn. Du musst sehen, dass er immerhin 82 Winter gelebt hat. Das ist ein hohes Alter.“

Die Magd nickte. „Wie könnt Ihr da so ruhig bleiben, Wohlgeboren? In der vergangenen Woche habe ich fünf Menschen sterben sehen. Ich gebe zu, dass es bei Eurem Vater nicht verwunderlich ist. Die Aufregung und der Stoß an den Kopf… sicher, dass kann schon ausreichen. Aber Ingrold war jung. Er hatte sein ganzes Leben noch vor sich. Und die Baronin und ihr Gemahl… ganz zu schweigen von der Geweihten. Ich kann noch gar nicht glauben, dass sie nicht mehr auf Dere weilen.“

Die Augen der jungen Frau füllten sich mit Tränen. Die Erbin Theofrieds musste selbst einen dicken Kloß schlucken, ehe sie versuchte, Wigdis zu trösten.
„Sei dir sicher, dass sie sich in den zwölfgöttlichen Paradiesen finden werden.“

Nun war es um die Fassung der Magd geschehen. „Ja, gerade das ist es ja. Ich fürchte um das Seelenheil Ingrolds… was, wenn Uthar ihn nicht einlässt oder Rethon seine Seele für zu schwer befindet? Er hat die Verdammung doch nicht verdient. Glaubt mir, Wohlgeboren, er war gewiss kein schlechter Mensch!“

„Das entzieht sich unserer Kenntnis, Wigdis. Wir können nicht wissen, wie die Seelenwaage entscheiden wird, aber ich will dir versprechen, dass ich alles dafür tun werde, dass er und seine Familie ein zwölfgötterfrommes Begräbnis erhalten. Dasselbe gilt natürlich auch für meinen Vater. Heute soll also auf jeden Fall die Bestattung der Baronsfamilie stattfinden. Meinen Vater möchte ich noch aufbahren und ihm in der kommenden Nacht die Ehre einer Totenwache zuteilwerden lassen. Morgen soll er dann verbrannt werden, damit ich seine Asche in die Heimat mitnehmen kann.“

Wigdis fing sich nun wieder. Sie erkannte, dass jetzt weder die Zeit für Zweifel noch für Trauer war. Erst musste gehandelt werden.
„Soll ich die Leichenwaschung übernehmen?“, fragte sie.

Lyssandra nickte. „Das wäre sehr lieb von dir. Ich lege dir die Kleidung hin, die mein Vater auf seinem letzten Weg tragen soll.“

 

Wenig später traf die Junkerin der Schwarzen Au auf Traugunde Plötzenbühler und setzte auch sie über das Verscheiden ihres Vaters in Kenntnis. Auch bei der Hausdame war die Bestürzung offensichtlich. Lyssandra hielt sich nicht lang damit auf, sondern begann mit der Organisation der anstehenden Aktionen. Tatsächlich hatte die Hausdame bereits einige positive Neuigkeiten für sie.
„Gestern Abend noch hat ein Herold die Dörfler vom Tod der Familie von Hartenau unterrichtet und die heutige Bestattung angekündigt. Terolf, einer der Knechte, hat eben berichtet, dass die Gruft auf dem dörflichen Boronanger hergerichtet ist.“

„Sehr gut!“ Erleichterung machte sich bei der neuen Junkerin bemerkbar. „Wie sieht es mit einem Geweihten aus?“

Traugunde nickte. „Wir erwarten Bruder Domarion in Bälde. Er ist ein wandernder Traviageweihter, der unseren Tempel im Wechsel mit anderen, nicht dauerhaft besetzten Tempeln und Schreinen versorgt.“ 

Die Finsterbornerin legte der Blondine mit den streng zum Knoten gebundenen Haaren und dem langen, spitzen Kinn dankbar die Hand auf die Schulter.
„Ich bin froh, dass du hier alles so gut im Griff hast, Traugunde. Eine echte Seele des Hauses!“

Geschmeichelt errötete die Hausdame. „Aber das ist doch selbstverständlich, Wohlgeboren!“

Als sich die Burgbewohner im Hof versammelt hatten, um die Baronsfamilie und den Geweihten zum Boronanger zu geleiten, erscholl der Klang donnernder Hufe vom Burgtor her. In gestrecktem Galopp preschte Ritter Ludopoldt in den Burghof.

„Bei Boron, was ist denn hier passiert?“, rief er noch vom Pferderücken aus, bevor er sich mit ungeahntem Schwung aus dem Sattel drückte. Der Warunker, der ihn getragen hatte, prustete heftig, die Zügel hatten den Schweiß am Hals des Tieres zu weißem Schaum gerieben. Ein Knecht nahm das Tier sofort mit sich, um es zu tränken und abzureiben.

Betreten sahen sich die Burgbewohner gegenseitig an. Niemand schien den Ritter über die tragischen Ereignisse in Kenntnis setzen zu wollen. Ein kalter Blick Ludopoldts traf Lyssandra. „Ihr hier? Und vier Särge? Was hat das zu bedeuten?“

Fast wäre der altgediente Ritter auf die Junkerin losgegangen. Doch schnell trat Bärnwart ihm in den Weg. „Wohlgeboren, lasst Euch den Sachverhalt erklären. In aller Ruhe…“

Der ältere Waffenknecht sah die Junkerin der Schwarzen Au bittend an. „Darf ich?“, wollte er wissen.

„Aber sicher“, erwiderte Lyssandra. „Doch wir wollen das Begräbnis nicht unnötig in die Länge ziehen. Ich würde vorschlagen, dass wir alle die Verstorbenen zum Boronanger geleiten und ihr uns sobald wie möglich folgt. Wir werden sicherlich später Zeit für ein persönliches Gespräch haben, Ritter Ludopoldt.“

Bärnbart nickte zustimmend. „So sei es, Wohlgeboren. Wir kommen nach!“

 

Der kleine, heruntergekommene Boronanger lag außerhalb der Siedlung in einer Schleife des Bingenbaches. Einen Boronschrein suchte man vergebens. Die Anlage war dennoch durchdacht. Das Halbrund der Bachschleife schien dem Bogen des Boronsrades zu entsprechen. Die offene Seite war mit einem Zaun abgeschlossenen. Vom hölzernen Zugangstor führten fünf Wege, gleich der fünf Speichen des Halbrades auf den Totenacker. Die Grabfelder rechts und links enthielten einfache hölzerne Stelen mit Boronsrädern. Auf den beiden weiteren, durch die Wege getrennten Feldern standen hingegen steinerne Grabmale. Manche davon windschief und verwittert. Das mittige Segment wurde von einem Boronsrad aus schwarzem Stein dominiert.

Lyssandra sah sich um. Wo war die Grablege der Baronsfamilie? In beiden Grabfeldern mit steinernen Stelen links und rechts des Mittelweges waren Grabgruben ausgehoben. Linker Hand eine Kleinere, rechter Hand eine Große. Eine schwarze Granitplatte lag daneben. Sie trug das Wappen der Familie von Hartenau unter dem eingravierten Boronsrad. Im Schriftfeld darunter waren die Namen und Sterbedaten der verstorbenen Ahnen eingraviert. Der Trauerzug näherte sich dem ausgehobenen Grab. Ein rundlicher Traviageweihter erwartete sie. Er nickte der Junkerin aus der Schwarzen Au grüßend zu.

„Den Gruß der Eidmutter, Wohlgeboren!“

Die Finsterbornerin erwiderte den Gruß.
„Den Gruß der Eidmutter und des Ewigen, Euer Gnaden! Nach der Grablegung möchte ich Euch bitten, mir auf die Burg zu folgen. Es gibt noch einiges zu besprechen.“

Der Geweihte nickte und sah den Sargträgern zu, wie sie die vier Särge zwischen den Grabstelen abstellten. Den von Mutter Marinad im linken Grabfeld, die der Hartenaus rechts. Er wartete bis sich die Trauergemeinde um das Familiengrab der Hartenaus versammelt hatte. Bald gesellte sich auch Ritter Ludopoldt zu ihnen. Er stand mit Lyssandra gemeinsam in der ersten Reihe vor dem Familiengrab.

„Versammelte Trauergemeinde, wie ihr alle wisst, habe ich meist freudigere Aufgaben als heute. Den Lebensbund zu besiegeln oder ein Haus einsegnen, Gläubige iniziieren oder Gäste zu bewirten ist mir weitaus lieber als einen Grabsegen zu erteilen. Doch heute haben wir uns hier am Grab der Familie von Hartenau versammelt, um Abschied zu nehmen. Das Ausmaß der Tragödie, die die Familie unserer hochverehrten Baronin ereilt hat, ist unbeschreiblich. Doch es ist nicht an uns, das zu bewerten. Die alveranischen Geschwister mögen ihren Grund dafür haben, warum sie die Hartenaus von Dere abberufen haben. Entscheidend ist nur, dass wir uns gewiss sind, dass sie an Travias Tafel wiedervereint und im Kreise der himmlischen Familie sitzen werden - gemeinsam mit ihren Ahnen und denen, den sie im Leben nah und freundschaftlich verbunden waren.“

Bruder Domarion hielt inne und betrachtete die Gemeinde. Man konnte den Einwohnern von Urkenfurt die Bestürzung über das Ende des Baronsgeschlechts von Hartenau ansehen.
„Grimmwulf von Hartenau, ihr Gemahl Pirejus von Gortdingen und vor allem der Sohn der Baronin, Ingrold von Hartenau, waren der Eidmutter zugetan. Letzter strebte gar das Amt des Akoluthen an und ließ sich fromm Travialieb nennen. Ob sie alle die Gebote der Gütigen ihrer Geschwister befolgt haben, wird nicht von uns entschieden. Es sei uns ein Trost, dass sie allen Leids und Unglücks auf Dere nun erlöst sind.“

Der Geweihte gab den Sargträgern ein Zeichen. Zunächst wurden die Särge von Grimmwulf und Pirejus nebeneinander in die Grube herabgelassen. Anschließend setzte man den Sarg Ingrolds diagonal darüber.

„Lasst uns mit einem Lied Abschied nehmen!“

Er stimmte den Yalsicor-Choral an, den die Urkenfurter von den Traviagötterdiensten gut kannten. Vielstimmig und volltönend priesen sie so die Vereinende und die Tugenden der Freundschaft, Friedfertigkeit und Gemeinschaft.

Mit den letzten Klängen von „Allen Treuen soll gegeben, ihr Platz bei der Mutter sein“ trat eine borongefällige Stille ein. Bruder Domarion ließ das Schweigen für eine Weile wirken, dann nahm er die Schaufel und ließ Erde auf die Särge rieseln. In einem schweigenden Gänsemarsch erwiesen die Urkentrutzer ihrer Baronsfamilie den letzten Dienst.

Dann versammelten sie sich am Grab der Traviageweihten Mutter Marinad. Der Glaubensbruder erinnerte an das Leben und Wirken der Tempelvorsteherin von Dorngrund. Er pries ihre Geduld und Frömmigkeit.
„Jeder, der einmal Marinads Gastfreundschaft erlebte, war beseelt von ihrem Leben in Ausübung von Travias Tugenden. Güte und Strenge prägten ihr Verständnis von der Weitergabe der Lehre der Hüterin an die jungen Gänslein. Man konnte viel von ihrem Vorbild lernen. Da Mutter Marinads Wurzeln hier in Urkenfurt liegen, sollen ihre Gebeine auch auf dem hiesigen Boronanger beigesetzt werden. Ich persönlich werde in ihre letzte Wirkungsstätte, nach Dorngrund reisen, um die Dinge dort zu regeln. Möge sie an der Tafel unserer Gütigen Mutter die verdiente Ruhe finden!“

Nachdem der Sarg in das Grab herabgelassen worden war, bat Domarion die Gemeinde sich an den Händen zu fassen und auch Mutter Marinad mit einem Lied zu ehren.

 

Nach der Bestattung versammelten sich die Burgbewohner, Bruder Domarion und Lyssandra im Thronsaal der Burg. Dorntrud, die Köchin, die wie die Mägde der Burg nicht der Beerdigung beigewohnt hatten, um den Leichenschmaus vorzubereiten, trug auf. Es gab schmale, lange Brote, die in Urkentrutz „Seelen“ genannt wurden, diverse kalte Bratenstücke, Schinken und Hartwürste, Käse, Gemüsesalate und sauer eingelegtes Gemüse.

Lyssandra saß zwischen Ritter Ludopoldt und Bruder Domarion. Noch einmal ließ sich der Dienstritter die Geschehnisse aus Sicht der Finsterbornerin berichten. Immer wieder schüttelte er den Kopf.
„Es ist unfassbar! Wenn ich geahnt hätte, dass Ingrold zu solch verhängnisvollen Wutausbrüchen fähig ist, wäre ich nicht aufgebrochen. Das werde ich mir nie verzeihen!“

Bruder Domarion sprach ihm Trost zu, erklärte, dass niemand das ahnen konnte und bat den Ritter nicht zu hart mit sich selbst ins Gericht zu gehen. Auch er war erschüttert von den Ereignissen, die sich auf Burg Urkenfurt zugetragen hatten. Schließlich kannte er die Siedlung zu Füßen der Burg mit ihrem Traviatempel gut. Seit Mutter Marinad den Tempel in Dorngrund übernommen hatte, versorgte er den Tempel in Urkenfurt und weitere Traviatempel und Schreine, die keinen Vater oder Mutter hatten, in der Grafschaft Bärwalde als Wildgans.

Ludopoldt und Lyssandra besprachen das weitere Vorgehen. Der Dienstritter sollte solange der Burg und der Baronie vorstehen, bis die Gräfin das Lehen neu vergeben hatte. Die Finsterbornerin wollte nach der Einäscherung ihres Vaters sogleich nach Pallingen reiten und Griseldis genauestens von den Ereignissen berichten. Danach wollte sie auf dem Rückweg die Urne des Vaters mit in die Schwarze Au nehmen.

Am selben Abend noch, bevor sie die Totenwache bei ihrem Vater übernahm, schrieb die Junkerin Briefe an ihre Geschwister und Kinder, um sie vom Tod Theofrieds und der anstehenden Urnenbeisetzung zu informieren. Ein Datum legte sie noch nicht fest, da sie nicht wusste, wie lang sie die Angelegenheit noch in Urkenfurt und Pallingen binden würde.
Zudem verfasste sie weitere Briefe an alle Ritter und Ritterinnen von Urkenfurt, der diese über den Tod der Baronin in Kenntnis setzte und sie bat, die weiteren Entscheidungen der Gräfin abzuwarten.