| Grafschaft: | Heldentrutz |
| Baronie: | Weidenhag (Wei-IV-06) |
| Gutsherr: | Junker Rodunk Hadamar von Biberwald |
| Wappen: | Auf Grün ein auf silbernem Fels sitzender Biber in Silber, an braunem Holz nagend |
| Einwohner: | 180 |
| Orte: | Obermeisen (70), Untermeisen (70), Weiler Ifirnshau (30), Motte Biberwald (10) |
| Garnison: | Die Lanze des Junkers, 2 Waffenknechte auf der Motte |
| Landschaft: | Hügelige Vorgebirgslandschaft, ein großer Teil des Lehens wird vom Hohenforst bedeckt |
| Wege: | Karrenpfad hin zum Dorf Weidenhag |
| Besonderheiten: | Pergelbach, hohe Biberpopulation, Fehde zwischen den Ortsteilen Ober- und Untermeisen, die schwarze Henya |
Beschreibung:
Das Junkergut Biberwald wird im Praios begrenzt vom Pergelbach, im Efferd und im Firun stellt seine Grenze gleichzeitig die Grenze zu den Nachbarbaronien da. Das Junkergut besteht zum größten Teil aus dichtem Wald. Dieser "Biberwald" genannte Wald, von dem sich auch der Name des Lehens und der hier herrschenden Familie ableitet, ist Teil des Hohenforsts. Der Pergelbach ist dazu zwar kein allzu großer Wasserlauf, aber dennoch recht fischreich. An diesem Fluss zeigt sich allerdings auch woher der Name des Guts kommt. Die Nager sind fast schon eine Plage und man findet vom Waldrand bis zur Baroniegrenze Dutzende der Tiere.Land und Leute:
Weit entfernt von zivilisatorischen Orten wie größeren Ansiedlungen und Handelswegen, beäugen die Bewohner Biberwalds Fremde mit Vorsicht und Argwohn. Zwar hält man auch hier die traviagefällige Gastfreundschaft in höchsten Ehren, doch geben sich die Menschen dennoch als verschlossen und weitestgehend abweisend. Im Dorf Meisen selbst herrscht seit langen Jahren ein Zwist zwischen den beiden Ortsteilen, dem noch kein Junker oder Baron Herr zu werden schien.
Geschichtsabriss:
Die Gründung des Dorfes Meisen geht auf das Wirken der seit langer Zeit erloschenen Familie derer von Neunmorgen zurück, die von Fayris von Welkenstein mit den Landen zwischen Pergel und Leuenbach belehnt wurden. Sie trieben die Rodung des Hohenforstes voran und erbauten mit dem Holz ebendessen das Dorf Meisen und auch die wehrhafte Holzmotte Biberwald. Über lange Generationen führte die Familie ein zurückgezogenes Leben auf ihrem Gut, bevor sie das Schicksal vieler Familien in der Geschichte des efferdwärtigen Weidens teilte und im Kampf gegen den Erbfeind erlosch. Das Gut Biberwald war einige Jahrzehnte lang vakant bevor es dem verdienten Streiter Bäromar Hadamar 809 BF als Lehen übertragen wurde. Seitdem geht wieder alles seinen gewohnten Gang im Schatten des Hohenforsts. Erst der Dritte Orkensturm brachte wieder Leid über die Lande des Junkerguts, als die Truppen des Sharraz Ghartai 1010 BF die nördlichen Baronie Weidenhag verwüsteten. Auch das Auftauchen der Raubritterin Henya hält die Region derzeit in Atem.Dorf Meisen und die Motte Biberwald:
Im Schatten des mächtigen Hohenforst gelegen findet sich auf einer sanften Anhöhe gelegen die kleine hölzerne, doch wehrhafte Motte Biberwald (1). Die bescheidene Wehranlage ist eine typische Hügelmotte und besteht aus einer "Kernburg", auf einem Hügel direkt und der "Niederburg" am Fuße des Hügels, welche die Stallungen sowie Hütten des Gesindes umfasst und von einer hölzernen Palisade geschützt wird.
Im Schatten des mächtigen Hohenforst gelegen findet sich auf einer sanften Anhöhe gelegen die kleine hölzerne, doch wehrhafte Motte Biberwald (1). Die bescheidene Wehranlage ist eine typische Hügelmotte und besteht aus einer "Kernburg", auf einem Hügel direkt und der "Niederburg" am Fuße des Hügels, welche die Stallungen sowie Hütten des Gesindes umfasst und von einer hölzernen Palisade geschützt wird.
Um die ´Niederburg´ findet sich ein Kuriosum der Bärenlande. Das Dorf Meisen, welches zum Gut gehört, teilt sich in die beiden Ortsteile Obermeisen (2) und Untermeisen (3). Das alleine wäre noch nicht weiter verwunderlich, doch sind beide Ortsteile von jeweils eigenen Palisaden umgeben. Auch ist es interessant zu hören, dass die Menschen sich eben nicht als Meisener sehen, sondern als Ober- oder Untermeisener, die mit dem jeweils anderen Teil nichts zu tun haben wollen. In Obermeisen leben die Menschen von der Viehzucht, während die Untermeisener von der Fischerei, sowie dem Schlag und der Bearbeitung vom Holz des nahen Hohenforsts leben. In der Schenke "roter Hahn" (4) (Q4/P2/S6, beherbergt auch Traviaschrein), die zwischen den Ortsteilen liegt, kommt es regelmäßig zu handgreiflichen Auseinandersetzung. Was genau der Grund für den Gram zwischen den beiden Gruppen ist weiß heute niemand mehr, doch sitzt der Hass tief; noch kein Junker oder Baron schaffte es Frieden zu stiften - auch unter der Androhung hoher Strafen nicht.

Persönlichkeiten:
- Rodunk Hadamar von Biberwald: der Junker von Biberwald ist ein jagdbegeisteter Mann, der für seinen eher harten Umgang mit seinen Eigenhörigen bekannt ist.
- Bormunde von Firunsgrund: die hühnenhafte Junkersgemahlin gilt dem zum Gegensatz als gute Seele der Gegend, die sich auch den oft unwichtig erscheinenden Problemen ihrer Schutzbefohlenen gerne annimmt.
- Trautlind Meisener: die rundliche Wirtin mit braunem Haar und Feenküsschen im Gesicht führt das Gasthaus zum ´roten Hahn´ und setzte sich Zeit ihres langen Lebens dafür ein, dass der Streit zwischen den Ortsteilen Ober- und Untermeisen endlich sein Ende findet. Bisher war die Akoluthin der Travia dabei, wie so viele vor ihr, erfolglos.
- Grimmfold Pergelbacher: der bekannteste ´Sohn´ des Dorfes Meisen lebt in Trallop und dient der Herzogin als Herzoglicher Zeugmeister.
- Die schwarze Henya: ist die Geißel der Weidenhager Lande. Mit ihrer Bande lauert sie Reisenden am Hagweg in Weidenhag und Waldleuen, sowie am Nôrrnstieg in Hzgl. Weiden auf. Sie legt dabei ein besonders hohes Maß an Grausamkeit an den Tag und alle Versuche ihrer habhaft zu werden scheiterten an den Tiefen des Hohenforsts.