Grafschaft: Heldentrutz
Baronie: Weidenhag
Gutsherr: Ritter Wulfhelm von Welkenstein zu Dûrenbrück
Einwohner: 180
Orte: Dorf Dûrenbrück (150), Weiler Freiwalde (30)
Tempel: Tempel der Rondra, Schrein des Aves
Garnison: Die Lanze des Ritters, 3 Waffenknechte auf dem herrschaftlichen Gut, markgräfliche und herzögliche Zöllner an der Grenze
Landschaft: Das Lehen liegt am Rande des düsteren Dûrenwaldes, am Dergel und zieht sich praioswärts bis hin Provinzgrenze zu Greifenfurt.
Wege: Hagweg
Besonderheiten: Brücke über den Dergel (neben Dergelbruck und einer Brücke in Hzgl. Weiden die einzige Möglichkeit in der Trutz, den Fluss gefahrlos zu überqueren); Zollstation an der Provinzgrenze zur Mark Greifenfurt


Beschreibung:
Das Rittergut Dûrenbrück ist zum größten Teil vom düsteren Dûrenwald bedeckt. Die firun- und rahjawärtige Grenze bildet der Lauf des Dergels, gen Praios schließt das Lehen an der Grenze nach Greifenfurt ab. Lebensader dieser Lande ist der Hagweg, der an der Brücke beim Dorf Dûrenbrück problemlos überquert werden kann.
Folgt man dem Hagweg dann vom Dorf kommend praioswärts bis an die Provinzgrenze zur Markgrafschaft Greifenfurt dann findet man dort eine Zollstation mit dem Weiler Freiwalde. Hier tun sowohl gräfliche, als auch herzögliche Zöllner Dienst. Doch nicht nur bei den Zöllnern kann man/muss der Reisende hier Münzen abdrücken.

Land und Leute:
Am Rande des Dûrenwaldes und am Hagweg gelegen, mischt sich im Gut Dûrenbrück eine gewisse Weltoffenheit mit sonst eher ungewöhnlicher Neugier, mit dem man dem Volk der Elfen begegnet. Besonders nahe steht man hier auch der Heiligen Matissa, die die Dûrenbrücker als eine von ihnen betrachten. Wie überall in der Baronie gilt Gastfreundschaft als höchstes Gebot. An den Herdfeuern und Tischen der Bewohner des Guts hören Fremde stets vom schier unerschöpflichen Sagenschatz der Gegend, wobei Matissas Geschichte besonders gerne und oft erzählt wird.

Dorf Dûrenbrück:
Auf dem Gebiet des einstigen Lagers Murak Horas´ Orkenzwingerlegion, genannt Erlenwald (Bosp. Alnisilva), liegt das Dorf Dûrenbrück auf einer leichten Anhöhe, eingebettet zwischen dem Dûrenwald und dem Dergelfluss und von einer rüstigen Palisade geschützt. Die letzten Hinterlassenschaften des einstigen Lagers liegen am höchsten Punkt der Ansiedlung, direkt überhalb der Brücke. Hier finden sich neben dem Gutshaus der Ritter (2) auch die eine oder andere Ruine aus längst vergangenen Tagen. Die heutigen Bewohner Dûrenbrücks leben in einfachen Häusern und Hütten aus dem widerstandsfähigem Holz des nahen Forsts. Bedingt durch die Lage des Dorfes verwundert es nicht, dass der Fischfang in Reusen, neben überschaubarer Landwirtschaft und Holzhandwerk das Hauptauskommen der Bewohner sichert. Am Dorfplatz (1) befindet sich neben dem kleinen Tempel der Rondra (3) und der so genannte Nussbaum, der den Dorfbewohnern deshalb als der Travia heilig gilt, weil es heißt, dass man hoffen darf, in seinen hohlen Innenräumen in den härtesten Wintern nährende Nüsse zu finden. Die in Anlehnung hieran “Zur alten Eiche” (4) (Q4/P2/S8) benannte Schenke ist der Ort des gesellschaftlichen Lebens in kalten Tagen, auch wenn das Bier recht dünn ist. Nahe der Dergelbrücke (5) liegt ein Schrein des Aves (6), der von Durchreisenden gerne aufgesucht wird und vor gut 20 Götterläufen von der Geweihten Alvine Nesselklamm gespendet wurde.


Die Dergelbrücke:
3 von Hundert des Warenwertes
1 Heller pro Rad
1 Kreuzer pro Bein
- Brückenzölle zu Dûrenbrück am Hagweg, gegeben von den Baronen zu Weidenhag, 1030 BF

Die Brücke über den Hagweg nahe dem Dorf Dûrenbrück wurde einst von der Autorität Bosparans erbaut, um der Orkenzwinger-Legion Murak-Horas´ die Übersetzung über den Dergel für Operationen in der heutigen Heldentrutz zu ermöglichen. Die Brücke ist massiv, im Bogenstil und wurde als Steinbau errichtet - demnach war es ihr auch möglich Satinavs Zähnen zu widerstehen. Beim Torturm am firunwärtigen Ende der Brücke, wo der Übergang mit einem schweren Fallgitter verschlossen werden kann, werden von barönlichen Zöllnern Abgaben eingehoben.

Weiler Freiwalde:
Die kleine Ansiedlung direkt an der Grenze zur Markgrafschaft Greifenfurt besteht eigentlich aus nicht mehr als einer Waldschenke mit Zollstation (Q3/P2/S6), einem Grobschmied, der hier Reisenden seine Dienste als Hufschmied feilbietet und ein paar weiterer Holzhäuser. Freiwalde liegt am Rand des Dûrenwaldes, weswegen sich die Bewohner des Weilers gerne auch als ortskundige Begleiter anbieten. Hier treiben Zöllner der Weidener Herzogin und der Greifenfurter Markgräfin Abgaben am gut frequentierten Hagweg (in Greifenfurt Dergelstieg genannt) ein.

Die Zollstation Freiwalde an der Grenze zur Mark Greifenfurt

Persönlichkeiten:

  • Wulfhelm Lindariel von Welkenstein: der Ritter von Dûrenbrück entstammt dem ältesten Adelshaus der Gegend und residiert in seinem Gutshaus im Zentrum des Dorfes Dûrenbrück.
  • Leudara Aldieri von Rhodenstein: die Hochgeweihte des Rondratempels zu Dûrenbrück ist weltoffen und immer an Geschichten aus fernen Ländern interessiert.
  • Erlgunde Katzenmeier: die Dorfschulzin Dûrenbrücks ist auch die gute Seele der Ansiedlung. Seit dem Schlachtentod der Gemahlin Ritter Wulfhelms, geht die dünne, grauhaarige Endfünfzigerin auch dem Gutsherrn bei seinen Verwaltungsaufgaben tatkräftig zur Hand und bietet somit die erste Anlaufstelle für Probleme in und um Dûrenbrück.
  • Trautmann Freiwalder: der hühnenhafte Wirt der Schenke ´zur alten Eiche´ ist ein einäugiger, ehemaliger Waffenknecht mit schütterem braunen Haar und speckiger Lederschürze, der nicht so recht loszulassen bereit scheint und seine Waffen (darunter auch ein Arbach als Kriegsbeute) an den Wänden seines Schankraumes ausstellt.
  • Siltja Uhleninger: die unscheinbare Wirtin der Waldschenke zu Freiwalde hat sich in Unterweltkreisen einen Ruf als Hehlerin erworben. Von Freiwalde aus verbringt die junge, hübsche Blondhaarige allerhand Waren auf Schleichwegen über die Grenze in die Helbrache - und dabei vor allem vorbei an den Zöllnern.