| Titel: | Baroness |
| Lehen: | Rotenwasser |
| Kurzprofil: | Selbstbewusste und aufbrausende junge Ritterin |
| Verwendung: | Wird vom Grafen Balihos gerne für kleiner Aufträge benutzt |
NAMEN & TITEL
• Vollständiger Name
Furgund von Hölderlingen
• Titel
Baroness der Baronie Rotenwasser
Ritterin
• Lehen
Baronie Rotenwasser, Grafschaft Baliho
WICHTIGE DATEN
• Tsatag
4. Rahja 1021 BF
• Traviatag
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• Borontag
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FAMILIENBANDE
• Ehegatte
Folgt
• Kinder
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ABSTAMMUNG
• Hauszugehörigkeit
Familie Hölderlingen
• Familienwappen
Auf Gold zwei gekreuzte, blaue Speere
• Eltern
Anselm von Hölderlingen & (Mutter noch unbenannt)
• Geschwister
Leuendan von Hölderlingen
• Wichtige lebende Verwandte
Emegunde von Hölderlingen (Mutter und Baronin von Rotenwasser), Frumold von Hölderlingen (*962, Junker von Rödaich, Wächter des Röderstraks).
• Bedeutende Ahnen
Firumar von Rotwasser (436 – Todesjahr unbekannt BF, Erster Baron von Rotenwasser, Begründer der Familie Hölderlingen), Leubert „der Rotfehder“ (634 - 681 BF, Baron von Rotenwasser), Terbald (941 – 977 BF, ein Gelehrter), Grimma (961 – 1021, Ritterin, Großtante)
AUSSEHEN & AUFTRETEN
• Beschreibung
Furgund ist eine junge Weidener Ritterin, wie sie im Buche steht: hochaufgeschossen (183 Halbfinger), mit breiten Schultern, kräftigen Armen und Beinen und dem federnden Gang einer selbstbewussten Kämpferin. Ihr Gesicht mit der markanten Nase, einem starken Kinn und den meist entschlossen dreinblickenden hellblauen Augen mag nicht schön sein, es ist aber einprägsam. Ihre blonden Haare trägt die Erbin des Baronsthrons kinnlang und meist gebändigt von geflochtenen Schläfenzöpfen. Seit der Schwertleite trifft man Furgund nur selten ohne Rüstung und Wappenrock an, wie sie ohnehin voller Leidenschaft daran arbeitet, ihre Wehrfähigkeit weiter zu verbessern.
Die Tochter Emegundes, das Kinde einer einzigen Liebesnacht am Vorabend einer Schlacht, trägt ihren Vornamen mit Stolz und in vollem Bewusstsein, dass der mitklingende Furor tief in ihrem Herzen wurzelt. Furgund tritt selbstbewusst und burschikos auf. Sie ist stolz auf ihre Ritterschaft und fühlt sich als Teil einer einzigartigen Gemeinschaft. Mit anderen Rittern kommt sie daher leicht in Kontakt. "Dem Volk" gegenüber empfindet sie Verantwortung, aber auch ein Gefühl der Überlegenheit. Einfachen Zeitgenossen begegnet sie daher häufig etwas herablassend und überheblich. Furgund ist stolz auf ihre Herkunft, insbesondere darauf, wie ihre Mutter ihren schwierigen Lebensweg gemeistert hat und auf die Geschichte ihrer Familie. Sie bemüht sich sehr, als "echte Hölderlingen" aufzutreten, was ihr familienintern viel Anerkennung, darüber hinaus aber einiges an Argwohn einbringt. Gerade der Arnwulf von Pandlaril hat ein genaues Auge auf Furgunds Treiben und ist bemüht, ihr stürmisches Wesen in seinem Sinne zu prägen. Als Knappin des Gondemar von Brauningen-Binsböckel hat sie das Leben in einer der reichsten Baronien Balihos kennen und schätzen gelernt. Sie unterhält nach wie vor beste Kontakte zu ihrem Schwertvater, der Familie ihres Vaters und Freunden, die sie über die Jahre gewinnen konnte.
• Stärken
Die Baroness ist auf den ersten Blick vor allem eine Ritterin, deren Kampfkraft stetig wächst. Nur auf einen genauen, zweiten Blick fällt auf, dass Furgund ausgesprochen clever und gut darin ist, Situationen einzuschätzen und auch darin, sich wichtige Details gut zu merken. Sie kennt den Wert guter Verbindungen und hat diese schon während ihrer Knappentage angelegt. Da sie vordergründig aber vor allem als begeisterte Schwertkämpferin und Tjostenreiterin auftritt, gerät diese Stärke häufig in den Hintergrund. Furgund bewegt sich in den Kreisen von Rittern und Kriegern mit angeborenem Selbstbewusstsein und knüpft hier leicht und gern Kontakte.
• Schwächen
Was innerhalb der eigenen Familie Anerkennung hervorruft, steht Furgund außerhalb noch häufig im Weg. Die junge Ritterin ist impulsiv, jähzornig und neigt zur Arroganz. Sie mag Situationen schnell und gut einschätzen können, fatalerweise wähnt sie sich jedoch oft überlegen und legt ihren Gefühlen nur ungern Zügel an. Bei jenen, die nicht zu ihren Kreisen gehören und andere Leidenschaften pflegen gilt sie daher als überheblich und zänkisch. Ihr Drang, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen sorgt auch für wiederkehrende Konflikte mit ihrer Mutter.
HINTERGRÜNDE
• Aventurische Informationen
Geboren als Furgund von Rotenwasser war das Mädchen der Stein des Anstoßes und Grund dafür, dass ihre Mutter vom Vater verstoßen wurde. Als ihre Mutter am 5. Rondra 1029 BF zur Baronin von Rotenwasser gesalbt wurde, war Furgund bereits 18 Jahre und in Knappenschaft. Trotzdem fand sie sich schnell in die Rolle einer Baroness ein und legte fortan ein immenses Interesse an ihrem zukünftigen Lehen an den Tag.
• Meisterinfos
Furgund ist tiefes Misstrauen zueigen. Ihre ersten 18 Lebensjahre verbrachte sie in dem Wissen von ihrem Großvater ungewollt zu sein. Die Folge ist ihr nun unbändiger Wille, unabhängig von anderen, insbesondere aber Männern, zu sein. Gerade älteren Männern in Machtpositionen begegnet sie mit unterschwelligem Misstrauen. Ihr aufbrausendes Wesen verbirgt ihre tiefe Unsicherheit und v.a. Verletzlichkeit und ihr polterndes Auftreten ihre großen Schwierigkeiten dabei, Bindungen einzugehen und zu vertrauen. Wie ihre Mutter hegt sie eine tiefe Abneigung gegen die Traviakirche.
• Besonderheiten
Ihre Kindheit verbrachte Furgund weitgehend im Kloster Domina Rondra trans Aquae des Orden zur Wahrung in Perainenstein. Sie wuchs mit dem Rondraglauben auf, lernte selbstverständlich früh schreiben und auch zeichnen und ist den Wahrern auch als Erwachsene tief verbunden.
• Gottheit
Rondra
BRIEFSPIEL
• Beziehungen
in Baliho: ansehnlich
in Weiden: hinreichend
• Finanzkraft
ansehnlich
• Spieler
NSC
• Eindruck gefällig?
Briefspielgeschichten: Garetische Irrungen und Wirrungen, Die miserablen Drei
Fantholi-Artikel:
Porträtbild erstellt mit OpenArt