Titel: Gräfliche Hüterin Vanas
Aufenthaltsort: Grafschaft Baliho
Sippe: Mond-über-den-Seen
Tsatag: folgt
Familienstand: ledig
Nachkommen: Ancarion Augrimmer (1001 bis1032 BF)
Kurzprofil: Glattes, kastanienfarbenes Haar, mandelförmige, moosgrüne Augen,die ungebrochene Vitalität versprühen, sommersprossiges Gesicht, in das Sonne und Wind scharfe Falten gegraben haben, schlank, grazile, geschmeidige Bewegungen.
Verwendung: folgt


Elidiriel ist häufig mit einer eng sitzenden Lederrüstung gewappnet, die mit floraler Ornamentik verziert ist und feine Stickereien zeigt. Dazu hängt eine leicht geschwungenen Fechtwaffe elfischer Fertigung an ihrer Seite. Meist vervollständigt sie ihre Kleidung mit einem Kapuzenumhang aus Bausch, an dessen Saum sich das silberne Wagenrad der Grafschaft Baliho findet.

Elidiriel ist seit 1037 BF gräfliche Hüterin Vanas, und als solche herrscht sie weitgehend unbeschränkt über die weiten Ebenen und lichten Haine von Vana, wie die Elfen die Pandlarilsauen und deren Wälder nennen, abseits der menschlichen Güter und Ortschaften, auch jenseits der Grenzen, die das Raulsche Reich heute gezogen hat.

Die Legendensängerin entstammt der Sippe Mond-über-den-Seen, aus deren Reihen auch die ehemaligen Hofmeister der Weidener Herzöge entstammten. Sie versteht sich als Erbin des alten herzoglichen Hofmeisters Eorlariel und streitet sich oft mit den Kuhburschen und Bauern der Gegend, um das Land ihres elfischen Volkes zu bewahren.

Aus einer Affäre mit dem Wehrvogt Pagol von Löwenhaupt entsprang der Sohn Ancarion, der jedoch seiner gewünschten Rolle als Vermittler zwischen den Völkern nicht gerecht wurde, sondern in der Baronie Zippeldinge Zwist und Hader säte und bei seinen Ränkespielen zu Tode kam.