| Mirnhilde von Hahnfels |
• NameMirnhilde von Hahnfels • Titel "Baronin" von Hahnfels Den Baronstitel gibt Mirnhilde nicht auf, obwohl sie im Jahr 1016 BF entlehnt wurde und seither unter Reichsacht steht. • Spieler NSC • Wappen Stilisierter, vierwelliger Hahnenkamm in Rot, ähnlich einem Schräglinksbalken auf silbernem Grund. • Lehen Baronie Hahnfels (WEI-III-07); Die Baronie Hahnfels liegt im Zentrum der Grafschaft Sichelwacht. Siedlungsgebiete sind vornehmlich die Täler, die tief genug liegen, dass dort noch Korn gedeiht. Die Stammburg der Hahnfelser ist eigentlich Burg Hahnfels, oberhalb des gleichnamigen Hauptortes der Baronie. Mirnhilde allerdings hat die Höhlenburg 'Tatzelschlund' zu ihrer Residenz erkoren. Diese Burg, abgeschieden in den Bergen gelegen und nur über geheime Pfade erreichbar, ist oft ein wahrer Tummelplatz für zwielichtige Gestalten, die bei ihr Unterschlupf finden. • Geburtstag 21. Rahja 994 BF • Familienstand Ledig; Drei uneheliche Kinder von verschiedenen Vätern: Bridlin (1010), Ellslin (1020) und Auberlin (1025) von Hahnfels. • Hauptgottheiten Phex, Rondra und Travia • Beschreibung Mirnhilde hat hüftlanges, lockiges Haar, das ganz in der Tradition der Hahnfelser feuerrot ist. Ihre Augen sind blaugrau und die äußerst prominente – manche würden wohl auch sagen: extrem lange – Nase wird von einer Vielzahl verschieden großer Sommersprossen geziert, die sich über ihre Wangen breiten und erst in Richtung Stirn und Unterkiefer langsam lichter werden. Die Hahnfelserin ist nicht gerade groß, ihr Körper jedoch sichtbar gestählt. Die muskulösen Glieder der Baronin legen deutliches Zeugnis davon ab, dass sie eine versierte Kämpferin ist, die noch dazu voll im Saft steht. So hält Mirnhilde sich denn auch stets stolz und aufrecht und vermittelt dabei den Eindruck wahren Adels. Außerhalb ihrer Burg ist Mirnhilde normalerweise nur gerüstet anzutreffen, wobei sie ihr Kettenhemd gern mit einem Brustharnisch und Schultergeschübe sowie mit Arm- und Beinschienen kombiniert. Ihre Hauptwaffe ist eine reich verzierte Streithacke, ein Erbstück, das in der Vergangenheit schon vielen Hahnfelser Baronen treue Dienste geleistet hat. • Aventurische Informationen Mirnhilde von Hahnfels steht unter Reichsacht. Sie ist all ihrer Titel und Würden verlustig gegangen und regiert Hahnfels ohne einen legitimen Herrschaftsanspruch. Obwohl die Hahnfelserin – zum Teil aus der Not heraus, zum Teil aber auch aus Trotz – einem räuberischen Dasein frönt, kann man ihr eine gewisse Ritterlichkeit nicht absprechen. Sie steht in der Regel zu einem einmal gegebenen Wort. Auch kann man sie durchaus als offen und ehrlich bezeichnen. So verwundert es nicht, dass sie überhaupt keinen Hehl daraus macht, wie sie ihr Gold verdient. Im Gespräch wirkt Mirnhilde freundlich und gelassen, aber dennoch sehr bestimmt. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, kann die Hahnfelserin stur und mitunter auch ungerecht sein. Sie macht von ihrer Waffe nur Gebrauch, wenn es sein muss, hat dann aber keine Skrupel, jemanden zu Boron zu schicken. • Besonderheiten Bei ihren Untertanen ist Mirnhilde so beliebt wie gefürchtet. Da die Steuern gering und die tiefen Täler fruchtbar sind, können die Bauersleute normalerweise einen guten Überschuss für den eigenen Bedarf erwirtschaften und haben so kein schlechtes Leben. Andererseits können die Strafen Mirnhildes selbst bei Kleinigkeiten äußerst drastisch sein, wenn sie gerade einen schlechten Tag hat. • Meisterinformationen Die Baronin von Hahnfels ist eine überaus sinnenfrohe Frau und Tändeleien ebenso wenig abgeneigt wie unverbindlichen Liebesnächten mit Männern, die ihr Interesse wecken. Da sie zudem auch charismatisch ist und sich gut darauf versteht, ihren Kopf durchzusetzen, hat Mirnhilde mittlerweile drei unehelichen Kindern das Leben geschenkt. Über Herkunft und Namen der Väter schweigt sie sich aus, hat ihre beiden Töchter und den Sohn aber allesamt anerkannt und erweist sich als liebende und treusorgende Mutter. • Stärken Entschlossenheit und Disziplin. Mirnhilde ist eine gute Kämpferin und besitzt ein ausgezeichnetes Talent zur Menschenführung. Bei ihren Überfällen auf Handelszüge geht sie mit einem gehörigen Quäntchen Bauernschläue vor, obwohl es sie kein echtes Wissen über Strategie und Taktik hat. • Schwächen Von der Welt des Adels weitgehend isoliert, hat Mirnhilde sich über die langen Jahre ihrer einsamen Herrschaft einen ganz eigenen Begriff von Standesbewusstsein, Ehre und Loyalität erarbeitet. Sie ist selbstgerecht und aufbrausend, legt niemandem Rechenschaft über ihr Verhalten ab und geht über Leichen, um ihren Willen durchzusetzen - der in Hahnfels ohne jeden Zweifel Gesetz ist. Unter dem Einfluss von Alkohol, den sie nur schlecht verträgt, verwandelt die Hahnfelserin sich rasch in eine jähzornige Furie, der man besser ganz aus dem Weg gehen sollte. • Hauszugehörigkeit und wichtige lebende Verwandte Familie derer von Hahnfels. Diese alte Weidener Adelsfamilie ist schon sehr lange im Besitz ihres Stammlehens Hahnfels, weshalb der Baronstitel mehr oder minder automatisch an den Nachfolger in der Familie fällt. • Herausragende Ahnen Um das Jahr 520 BF herum hat Melchard 'der Silberfinder' einen Tatzelwurm erschlagen und stieß auf der Suche nach dessen Hort auf eine Silberader, die für Jahrhunderte einen üppigen Reichtum über die Baronie Hahnfels brachte. Mit Versiegen des Silbervorkommens im Jahre 875 BF begannen sich die Schatzkammern der Baronie allerdings zu leeren. Da die Hahnfelser ihren hohen Lebensstandard beibehalten wollten, begannen sie, ihre Steuerzahlungen zu manipulieren und stellten sie schließlich sogar ganz ein. Herzogin Selinde III. von Löwenhaupt reagierte darauf, indem sie den damaligen Baron – und Urgroßvater Mirnhildes – kurzerhand unter Acht stellte. Davon, einen Heerzug gegen den renitenten Hahnfelser auszurufen und diesen so noch weiter unter Druck zu setzen, sah Selinde nur deshalb ab, weil ein solches Unterfangen in der wilden, zerklüfteten Bergwelt kaum zum Ziel geführt hätte. Allerdings konnten die Barone von Hahnfels sich außerhalb ihrer eigenen Grenzen nun kaum noch blicken lassen und so verlegten sie sich auf das Raubrittertum. Da seit damals keine einzige Steuerzahlung aus Hahnfels mehr ins Säckel des Reiches geflossen ist, wurden die Nachfolger auf dem Baronsthron von Hahnfels in schöner Regelmäßigkeit ebenfalls unter Acht gestellt. Wahrscheinlich wird sich daran auch in Zukunft so schnell nichts ändern. • Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften und politischen Gruppen Keine • Freunde & Verbündete Ein alter Freund Mirnhildes, zu dem sie aber schon länger keinen Kontakt mehr hatte, ist Geppert von Radulfhausen. Geppert – heute ein hergelaufener tobrischer Raubritter – war früher einmal der Baron von Rumpenfels in den östlichen Drachensteinen. Dazu einige Mitglieder der alten Bande Terkols von Buchenbruch zu Östlingen, allen voran Farhildt Silbertürmer. • Feinde & Konkurrenten Neben der Obrigkeit in Grafschaft, Provinz und Reich ist Mirnhilde allen rechtschaffenen Herrschern der umliegenden Baronien ein Dorn im Auge, wobei der aufbrausende Erzelhardt von Graufenbein als ihr direkter Nachbar die Rolle eines besonders erbitterten Widersachers spielt. Auch den Rotsichelgoblins ist die Hahnfelserin in tiefer Feindschaft verbunden, weil sie diese für den Niedergang ihrer Baronie verantwortlich macht. Mit dem Geschlecht derer von Rauheneck schließlich steht sie von jeher in Konkurrenz. • Kurzcharakteristik Brillanter Orientierungssinn, meisterliche Axtkämpferin, kompetente Spurenleserin sowie Jägerin und Waldläuferin. • Herausragende Eigenschaften Mut, Konstitution Jähzorn • Herausragende Talente Hiebwaffen, Bögen, Athletik, Klettern, Sinnenschärfe, Menschenkenntnis, Überreden (Einschüchtern), Orientierung, Fährtensuche, Wildnisleben • Beziehungen ... in der Baronie Hahnfels: immens ... in Weiden: gering • Finanzkraft Ansehnlich (verdient für Sichelwachter Verhältnisse schon die Bezeichnung ‘groß’) • Eindruck gefällig? Briefspielgeschichten: "Was Genug ist ..." Fantholi-Artikel: |
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