| Ailfir Blaubinge von Pergelgrund |
• Name Ailfir Durian ist ein groß gewachsener Jüngling von mehr als neuneinhalb Spann Größe und schlanker Statur. Seine Bewegungen sind von fast schon elfischer Geschmeidigkeit und Eleganz. Wie beinahe alle Pergelgrunder Blaubinges besticht auch der junge Ailfir Durian durch ein attraktives Äußeres; sein leicht wettergegerbtes, ständig glatt rasiertes Gesicht, welches schon von der ein oder anderen kleinen Narbe bedeckt ist wird von seinen braunen, gelockten Haaren eingerahmt, die er meist auf einige Finger gekürzt zu tragen pflegt. Blickt man in seine melancholischen, himmelblauen Augen, hat man das Gefühl, man könne tief in seine Seele blicken – strahlen sie doch genau diese Reinheit und Güte aus, die auch das Wesen des jungen Ritters ausmachen. Ailfir trägt alltäglich eine in blau gehaltene, hüftlange Tunika und dazugehörige Beinkleider. Darüber trägt er häufig noch eine braune Schecke (kurze Jacke), sowie, bei kälteren Witterungsverhältnissen, einen langen, dunklen Kapuzenmantel. Im Kampfe kleidet sich der junge Adlige in ein halblanges Kettenhemd mit dazugehöriger Kettenhaube, Arm- und Beinschienen aus Stahl, sowie seinen stets sauber gebürsteten Wappenrock.
• Aventurische Informationen “Gütige Herrin Travia, oh bitte halte deine schützenden Hände über den Herren Ailfir, denn sein Herz ist voll der Güte und Hilfsbereitschaft, die Seine Gnaden Travian uns jeden Tag predigt...“ - eine unbekannte Stallmagd im Gebet Ailfir Durian Blaubinge ist ein bescheidener Adeliger, welcher eine hohe Affinität zur gütigen Göttin Travia und ihren Idealen besitzt – nie wird er einem Hilfesuchenden ein Bett oder eine warme Mahlzeit verwehren. Diese Eigenschaften lassen ihn hoch in der Gunst des gemeinen Volkes stehen, sehen sie in ihm doch wahrlich einen Schutzherren, welcher ihnen nicht nur mit dem Schwert in der Hand gegen den Ork, sondern auch mit dem Topf am Feuer gegen den Hunger beisteht. Ailfir sieht die Wachtritterschaft und die Menschen der Trutz gerne als seine Familie an, welche es zu behüten (Gemeinen) oder zu rügen (Ritterschaft) gilt. Vor allem bei letzteren hat er es, aufgrund seiner Jugend des Öfteren sehr schwer. Seiner uneingeschränkten Treue können sich die Wachtritter jedoch immerzu sicher sein. Seinen Schutzbefohlenen gegenüber ist der Vogt weniger herrschender Adliger, sondern vielmehr schützendes Familienoberhaupt – so wird man ihn, den Problemen der Bauern und Knechte gegenüber niemals abweisend, oder gar arrogant sehen.
• Besonderheiten Trägt ständig ein der Travia geweihtes Holzamulett bei sich. • Meisterinformationen Ailfirs Ehe mit der weidenhager Ritterin Rovena Hartungen-Düsterfurt besteht nur auf dem Papier. Er liebt sie genauso wenig wie sie ihn - einzig der Wunsch Rovenas nach einem Erben und ihre Zusicherung das ausgeblutete Rittergut Pergelgrund mit Vorräten und Vieh zu unterstützen ließ diesen Bund zustande kommen.
Ailfirs ganze Liebe gehört immer noch einer, inzwischen bei einem Orkangriff verstorbenen Gemeinen (so trägt er immer noch ständig ein Gänseamulett mit einer Haarlocke seiner Liebsten bei sich) und ihrer gemeinsamen Tochter Espe.
• Stärken Ailfir ist ein noch unerfahrener, doch sehr ehrgeiziger Ritter. Er erfuhr nicht nur Ausbildung an Lanze und Schwert, sondern auch im Rechnen und der Sagenkunde. Der junge Ritter findet für fast jedes Alltagsproblem rasch eine Lösung – ein Loch im Wappenrock oder eine Delle in der Rüstung ist meist schnell wider repariert. • Schwächen Trotz seiner Ausbildung als Ritter hat der Begriff der Ehre für ihn nicht einen so hohen Stellenwert, wie es in Weiden üblich ist. Standesdünkel sind ihm fremd. In seinen Augen ist es einzig und allein von belang die Menschen der Trutz vor den Orks zu schützen - denn genau dies ist seine Aufgabe Ritter der Finsterwacht. So schreckt Ailfir im Kampfe auch nicht vor Methoden zurück, die manchem Traditionalisten die Haare zu Berge stehen lassen würden. • Hauszugehörigkeit Pergelgrunder Familienzweig der Familie Blaubinge • Bedeutende lebende Verwandte Junkerin Erlgard von Blaubinge (Junkerin von Blauenstein, Familienoberhaupt der Familie Blaubinge) Junker Firnwan Schnewlin (Junker von Wintertann, Oberhaupt der Familie Schnewlin) • Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften und politischen Gruppen Ritter Weidens, Ritter der Finsterwacht • Freunde & Verbündete Die Schnewlins Dinige Ritter der Finsterwacht Landvogt Firutin von Hohenstein zu Weiden Ritter Radek Eichengrimm (Baroninnengemahl zu Kornfelden und Ailfirs Schwertvater) • Feinde & Konkurrenten Noch keine • Kurzcharakteristik Gutmütiger, bisweilen etwas melancholischer Ritter, der wenig für Standesdünkel und ein übertriebenes Ehrgefühl übrig hat, kompetenter Ritter • Herausragende Eigenschaften GE, KO; Aberglaube, Prinzipientreue (Ritterkodex), Verpflichtungen, Vorurteile gegen Unbekanntes • Herausragende Talente Lanzenreiten, Zweihandschwerter; Körperbeherrschung, Reiten, Selbstbeherrschung; Rechnen, Sagen/Legenden; Holzbearbeitung • Beziehungen ... in der Heldentrutz: gering ... in Weiden: minimal • Finanzkraft Minimal • Zitate „Lasst mich Euch helfen…“ „Nun, mein Herr, Ihr seid also der Meinung Ihr schafft es ganz alleine - aber lehrt uns nicht die Herrin Travia, dass es ohne Gemeinschaft und Treue kein Überleben gibt ... ?“ |
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