| Greifgolda von Mersingen |
| Dienstag, den 23. November 2010 um 00:50 Uhr | ||||||||||||||
• NameGreifgolda Luminifera Ucuria von Mersingen ä. H. • Titel Kanzlerin der Grafschaft Baliho Hauptfrau a. D. des Kaiserlichen und Königlichen darpatischen Garderegiments Rittfrau der Au • Wappen Folgt • Lehen Rittergut Raschützwall in der Stadtmark Baliho(Wei-II-03bG) • Geburtstag 1. PRA 1009 BF • Familienstand Ledig • Hauptgottheit Praios, Hesinde, Peraine • Beschreibung Das hübsche und äußerst harmlose Mädchengesicht der Mersingerin lässt sich dem Posten einer streitbaren Adeligen in Amt und Würden nur schwer in Einklang bringen. Ihre langen, weißblonden Haare, die hellgrünen, dicht bewimperten Augen und vollen Lippen würden nach gängiger Meinung eher zu einem liebreizenden Adelsfräulein passen, das brav hinter seinem Spinnrad sitzt. Auch der Umstand, dass Greifgolda knapp 190 Halbfinger groß ist und ihr Körper sichtbar gestählt, kann diesem ersten Eindruck meist nicht abhelfen. Bei genauerem Hinsehen allerdings entgeht nur wenigen, dass ein erstaunlich harter Zug auf den Lippen der jungen Adeligen liegt, dass in ihren Augen die Kühle einer mitleidlosen Logikerin glänzt und dass ihre aufrechte, oft distanzierte Haltung eher arrogant als selbstbewusst daherkommt. • Aventurische Informationen Von den strikten Erziehungsmethoden und der schonungslosen Erwartungshaltung ihres Vaters wie auch von der äußerst elitären Stätte ihrer Ausbildung – der Wehrheimer Kadettenschule – geprägt, sind Greifgolda Haltung, Umgangsformen und Dünkel eines Adeligen ins Blut übergegangen. Den Kopf hoch erhoben, die Nase in den Wind gestellt, ihre Schultern gerade und der Blick stets kritisch prüfend wird sie von einer Aura der Unnahbarkeit umweht, die kaum jemandem sympathisch ist. Im kaiserlichen Heer ist die Mersingerin nach einem brillanten Abschluss schnell aufgestiegen, hat ihren Posten als Adjudantin Marschall Fenns von Drôlenhorst jedoch nach dem Jahr des Feuers unerwartet aufgegeben. Ein neues Auskommen fand sie am Grafenhof in Baliho, wo die junge Burggräfin ihre Kenntnisse in der Staats- und Rechtskunde schätzt, sie deshalb erst als Justiziarin einsetzte und später dann zur Kanzlerin erhob. Der Rückhalt im Weidener Adel ist jedoch eher gering, denn die meisten können mit der Art der zugeknöpften und überkorrekten Wehrheimerin, die zu allem Überfluss nur eine Ritterin ehrenhalber ist, nicht viel anfangen und wollen sich von ihr nichts vorschreiben lassen. • Stärken Ihre Götterfürchtigkeit, Loyalität und schnelle Auffassungsgabe haben Greifgolda zu einer Offizierin par excellence gemacht. Sie ist extrem ehrgeizig und macht keinen Unterschied zwischen dem, was sie von sich selbst erwartet und dem, was sie von ihren Mitmenschen verlangt. Da ihre Messlatte in eigenen Angelegenheiten allerdings sehr hoch hängt, sind auch die Bemühungen der Personen in ihrem Umfeld regelmäßig zum Scheitern verurteilt. • Schwächen Greifgolda ist von einer geradezu unerträglichen Arroganz, sie nimmt die Dinge lieber selbst in die Hand als darauf zu vertrauen, dass irgendjemand anders sie möglicherweise genauso gut erledigen könnte. Bei der Erfüllung ihrer Pflichten ist sie gewissenhaft, lässt aber die nötige Skepsis bezüglich deren Sinnhaftigkeit missen. Ihr Perfektionismus lässt die Mersingerin kalt und berechnend wirken. Von den ungewohnten Freiheiten, die das Leben in Weiden für sie bereithält – Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungsgewalt inbegriffen – fühlt sie sich bisweilen überfordert. • Hauszugehörigkeit und wichtige lebende Verwandte Zugehörigkeit zum Haus Mersingen, ältere Familie. Dadurch verwandt mit: Gernot Lahîris von Mersingen, Markgraf der Rabenmark, Baron zu Altzoll und Großkomtur der Golgariten; Hesine von Mersingen, ehem. Gräfin von Hartsteen; Yolande von Mersingen, Pfalzgräfin zu Weidleth; Welfert von Mersingen, Baron von Aschenfeld und Heermeister der Rabenmark; Goswin von Rabenmund-Mersingen, Baron von Bohlenburg; Corvinius von Rabenmund-Mersingen, Baron von Devensberg; aber auch mit Varena von Mersingen, Kriegsfürstin in der Wildermark und Elini von Mersingen, Erste Hofmaga 'Kaiser' Selindians. • Herausragende Ahnen Die Rommilyser Grafen Dardulan, Eleonora, Gilborn und Detlarion von Mersingen; Rotgar von Mersingen, Landgraf der Trollzacken und Wilimai von Mersingen, die über eine Heirat mit Emmeran von Weiden um 540 BF zur Herzogin der Bärenlande wurde – aus dieser Verbindung ging schließlich das Haus Löwenhaupt hervor. • Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften und politischen Gruppen Ritterin der Au, Mitglied im Nordwehrheimer Bund der Stahlherzen, Trägerin der Kaiser-Rauls-Schwerter in Silber • Freunde & Verbündete Alinja Leuenklinge von Norburg, Ardariel Nordfalk von Moosgrund, Lanzelund von Weiden-Harlburg-Streizig, Ardo von Keilholtz, Saginta von Mees-Mersingen, Mirl von Mees-Mersingen, Wilfing von Falkenstein • Feinde & Konkurrenten Gorbrandt Leomyr von Faldahon, Erwulf von Birselburg • Kurzcharakteristik Kompetente Kriegerin und Strategin, im Umgang mit Menschen geschult, aber nach außen hin desinteressiert (durchschnittlich). • Herausragende Eigenschaften MU & KK Arroganz & Autoritätsgläubigkeit • Herausragende Talente Hiebwaffen, Schwerter, Selbstbeherrschung, Menschenkenntnis, Etikette, Überzeugen, Heraldik, Kriegskunst, Rechtskunde, Staatskunst, Musizieren • Beziehungen ... im Wehrheim von einst: ansehnlich bis groß ... in der heutigen Wildermark: gering ... in Weiden: gering • Finanzkraft Gering • Lebendiger Eindruck gefällig? Briefspielgeschichten: "Ein hartes Regiment" Fantholi-Artikel: |
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