Herzogenstadt Trallop - Hohenufern

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Durch das Bernhelmstor wird von Niederufern der Stadtteil Hohenufern betreten. Gerade dieses Tor stellt bereits die erste Besonderheit dar, mit der der Besucher konfrontiert wird. Die ehemalige Stadttorburg stellt mit Bernhelms Halle der Orkenwehr den Tralloper Tempel der Himmlischen Leuin. Neben dem Tempel findet sich die zur Burg gehörenden Niederlassung des Ordens des Donners. Diese wurde dem Orden von Herzog Wallfried IV zum Geschenk gemacht, der aus Angst vor äußeren Feinden stets wehrhafte und der Leuin fromme Krieger um sich haben wollte.

Unweit der Stadttorburg erhebt sich innerhalb des Stadtviertels eine weitere trutzige Wehranlage. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine weitere Burg, sondern um die, von den sogenannten Mehlgardisten bewachten Kornhäuser. Ganz im Westen Hochuferns finden sich das Zunfthaus der Schützen. In direkter Nachbarschaft dessen liegt mit der großen Festwiese ein Ort der Freude und des Feierns.

An der Promenade befindet sich das, neben der Bärenburg, beeindruckenste Gebäude der Stadt - die Kolenbrander Residenz. Hier residiert mit Gorge Kolenbrander einer der reichsten Menschen des Mittelreiches und Patriarch des Kolenbrander-Imperiums. Gorge residiert hier seines Standes gemäß in einem, für Weidener Verhältnisse prunkvollen Bau aus halb Fachwerk - halb Stein und verziert mit einer Vielzahl von hölzernen Schnitzereien. Unweit dieses Anwesens findet sich mit Bei Gorge das beste Restaurant der Stadt.

Die Prominenz der Stadt kehrt allabendlich gerne ins Norderwacht ein und lauscht den Balladen des Prinzen Walthard von Löwenhaupt, auch wenn der Prinz das Haus nur selten persönlich besucht.

Der Stadtteil Hohenufern stellt das Handelszentrum der Stadt dar. Hier befinden sich der Große Markt, die Markthalle, sowie das in wunderschönen Fachwerkbau beheimatete Siegelhaus - die Heimat des Handels- und Marktamtes, sowie des Siegelsaals, der die Siegel aller Zünfte und Gilden der Stadt zeigt. Gegenüber der Markthalle werden im Crongräflichen Stadtgericht die Rechtsstreitigkeiten der Tralloper ausgefochten.

Auch die berühmten Tralloper Riesen des Herzoglichen Marstalls mag man in diesem Stadtteil finden - zumindest in den kalten Monden des Jahreslaufs. Das Winterquartier der edlen Rösser liegt unweit des Marktplatzes. Mit dem Haus der Eisigen Stelen findet sich eine zweite Tempelanlage in diesem Stadtteil. Der urtümliche Tempel beherbergt die Eisigen Stelen und gilt als eines der wichtigsten Häuser des grimmigen Jägers auf dem Kontinent.

An Bedeutung verloren hat hingegen der hiesige Seehafen. Durch die Vermehrung der Neunaugen kam die Seeschifffahrt am Pandlarin schon vor Jahrzehnten zum Erliegen, sodass hier gegenwärtig nur wenige Fischerboote liegen.